Informationen für Jugendliche

Manchmal gibt es Phasen im Leben, in denen einfach alles zu viel wird. Vielleicht fühlst du dich oft traurig, gestresst, überfordert oder ziehst dich zurück. Vielleicht gibt es Probleme in der Schule, mit Freundschaften, in der Familie oder mit dir selbst. Das kann belastend sein – und du musst damit nicht alleine bleiben.

In der Therapie geht es darum, gemeinsam herauszufinden, was dich belastet und was dir helfen kann. Du kannst über alles sprechen, was dich beschäftigt – ohne bewertet zu werden. Dabei bestimmst du selbst mit, worüber du reden möchtest und in welchem Tempo.

Wobei kann Therapie helfen?

Zum Beispiel bei:

  • Ängsten oder Sorgen
  • Stress und Druck
  • Traurigkeit oder schlechter Stimmung
  • Problemen mit Freundschaften oder Familie
  • Selbstzweifeln
  • Konzentrationsproblemen
  • schwierigen Lebenssituationen oder Krisen

Du musst nicht erst warten, bis alles „ganz schlimm“ geworden ist, um Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Manchmal hilft es schon, mit jemandem zu sprechen, der zuhört, gemeinsam sortiert und neue Wege mit dir entwickelt. Sich Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt, gut für sich selbst zu sorgen.

Wie läuft ein erstes Gespräch ab?

Beim ersten Termin geht es vor allem darum, sich kennenzulernen. Du kannst erzählen, was gerade schwierig ist, Fragen stellen und schauen, ob du dich wohlfühlst. Niemand erwartet, dass du sofort alles erzählen musst.

Muss ich meinen Eltern alles erzählen?

Nein. Gespräche in der Therapie sind vertraulich und unterliegen der Schweigepflicht. Es ist wichtig, dass du einen geschützten Raum hast, in dem du offen sprechen kannst. Gleichzeitig werden wichtige Dinge – je nach Alter und Situation – gemeinsam und verantwortungsvoll mit deinen Eltern abgestimmt.